ROHSTOFF NEWS

15:42 | 03.08.2021
Weizen- und Maisangebot

Das Beratungshaus SovEcon liegt nach seiner Abwärtsrevisionen der russischen Weizenernte um fast 6 Mio. auf 76,4 Mio. Tonnen nun am unteren Ende der Prognosespanne. Die Absenkung ist Folge einer deutlichen Flächenanpassung nach unten. Doch sind bei SovEcon auch die niedriger als erhofften Erträge bei der Winterweizenernte in wichtigen Regionen sowie der durch die Trockenphase im Juli beeinträchtigte Sommerweizen für die pessimistischere Einschätzung verantwortlich. Dies und die schlechten Aussichten für die US-Ernte sorgen für Preisauftrieb. Gestern stieg der Weizenpreis in Chicago um 3,6%, zeitweise lag er bei über 730 US-Cent je Scheffel.
Mais
Der Maispreis gab zunächst nach, legte aber im späten Handel noch zu und ging mit einem Plus von 2,6% bei 559 US-Cent je Scheffel aus dem Handel. Eine Rolle dürfte dabei auch die weiter verschlechterte US-Pflanzenbewertung gespielt haben. Es werden nur noch 62% der Maispflanzen als gut oder sehr gut eingestuft. Des weiteren bestärkte das Beratungshaus AgRural die Erwartung einer sehr schwachen Maisernte in Brasilien. Die Erträge wurden reduziert durch die späte Aussaat, Trockenheit und zuletzt durch Frost. Die zweite Maisernte dürfte nur 51,6 Mio. Tonnen (-19 Mio. Tonnen ggü. Vj.) erbringen. Heute Morgen wirken sich Meldungen über die Verbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus in Asien mit Risiken für die Nachfrage der Region auf die Märkte aus.


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