ROHSTOFF NEWS

15:42 | 24.04.2019
Metallpreise unter Druck – Gute Versorgung des globalen Zinkmarktes im Januar und Februar

Chinesische Politiker haben geäußert, keine zusätzlichen Stimulierungsmaßnahmen mehr ergreifen und die Wirtschaft weiter entschulden zu wollen. Dies führte gestern zu Druck auf die Metallpreise. Kupfer fiel zeitweise auf unter 6.400 USD je Tonne. Nickel gab mit -2,2% am meisten ab, der Preis fiel auf 12.400 USD. Zinn liegt wieder unter 20.000 USD je Tonne. Auch Zink und Blei gaben gestern nach.
Die Daten der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) belegen für Januar und Februar eine gute Versorgung des globalen Zinkmarktes mit einem Angebotsüberschuss von 63 Tsd. Tonnen. Wie an dieser Stelle bereits früher erwähnt, ist der Markt nicht so stark angespannt wie aufgrund des hohen Preisniveaus zeitweise zu vermuten war. In den letzten beiden Wochen erfolgte dazu ein fast 50%iger Anstieg der LME-Bestände.
Der ILZSG zufolge belief sich das Angebotsdefizit am globalen Bleimarkt in den ersten beiden Monaten des Jahres auf lediglich 7 Tsd. Tonnen. Bislang erwartet die ILZSG ein diesjähriges geringes Defizit bei Zink und einen beachtlichen Überschuss bei Blei. In etwa zwei Wochen werden neue Schätzungen zur diesjährigen Angebots- und Nachfragesituation veröffentlicht.


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