ROHSTOFF NEWS

15:09 | 22.10.2020
Kaffeepreise unter Druck – US-Maispreis notiert auf 14-Monatshoch

Die wirtschaftliche Erholung und die Trockenheit in Brasilien hatten wochenlang für Unterstützung der Kaffeepreise gesorgt. Letztere stehen nun aufgrund der verschärften Corona-Beschränkungen in vielen Ländern und der Niederschläge in einigen brasilianischen Kaffeeanbaugebieten unter Druck. Des weiteren werden durch den schwachen Real Exporte aus Brasilien attraktiv. Hierfür steht aufgrund der rekordhohen Ernte eine ausreichende Menge zur Verfügung. Aus Mittelamerika kommt allmählich ebenfalls mehr Ware auf den Markt. Gestern erreichte der Preis für Kaffee der Sorte Arabica bei unter 104 US-Cent je Pfund ein 3-Monatstief.
Mais
Der US-Maispreis konnte zuletzt auf über 410 US-Cent zulegen. Vor der Corona-Pandemie lag er bei 390 US-Cent. Begonnen hatte der Preisanstieg mit der starken Nachfrage (auch aus China) und der Abwärtsrevision der US-Ernteerwartungen. Ein weiterer Schub kam vom Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zu den US-Lagerbeständen. Letztere lagen bei Mais um 10% unter Vorjahr. Nach dem Sturm in Iowa wurde dann eine weitere Kürzung der US-Ernte vorgenommen. Auch die Trockenheit in wichtigen Anbaugebieten Brasiliens spielte in der letzten Zeit eine Rolle. Bereits im September hatte das USDA seine Erwartung an die globale Bilanz 2020/21 in ein Defizit gedreht. Ohne China sollen die Bestände nur geringfügig steigen. Die Nachfrage zeigt sich weiter robust.


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