ROHSTOFF NEWS

14:50 | 23.10.2020
Großes Goldvorkommen in Russland soll in den kommenden Jahren erschlossen werden

Der Goldpreis ging gestern zeitweise im Zuge des festeren USD und steigender US-Anleiherenditen wieder auf unter 1.900 USD je Feinunze zurück. Die ETFs hatten gestern (den dritten Tag in Folge) Abflüsse zu verzeichnen, welche sich in diesen drei Tagen auf 7,6 Tonnen summieren. Auch könnten einige spekulative Anleger weitere Long-Positionen geschlossen haben.
Nach eigenen Angaben besitzt der größte russische Goldproduzent das größte globale Goldvorkommen (in Sibirien), welches 40 Mio. Unzen (knapp 1.250 Tonnen) wirtschaftlich abbaubarer Reserven enthalten soll. Dies entspräche mehr als einem Viertel der gesamten russischen Goldreserven im Boden. Das Vorkommen soll in den kommenden Jahren erschlossen werden. Ziel des russischen Unternehmens ist eine Produktion von rund 1,6 Mio. Unzen (50 Tonnen) p.a.. Allerdings dürfte es noch viele Jahre dauern, bis das Gold auf den Weltmarkt gelangt. Die diesjährige globale Goldminenproduktion soll laut Einschätzung von Metals Focus (auf die Analyse der Edelmetalle spezialisiertes Research-Haus) auf 3.368 Tonnen (-4,6%) sinken. Grund sind die zeitweisen Minenschließungen aufgrund der Corona-Pandemie. Für 2021 ist aufgrund des hohen Preisniveaus und hoher Margen der Produzenten ein Anstieg der Minenproduktion auf 3.664 Tonnen (+ knapp 9%) und damit einen Rekordwert prognostiziert.


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