EXPERTEN

12:25 | 14.06.2019
HSBC T&B – Globale Industrieschwäche hält an

Die Industrieproduktion in der Eurozone fiel im Mai um 0,5 % gg. Vm. und verzeichnete damit den dritten Rückgang in Folge. Eine schnelle Trendwende zeichnet sich hier nicht ab. Vielmehr scheint die nun schon seit 2018 anhaltende industrielle Schwäche der Eurozone zunehmend ein weltweites Phänomen zu werden. So fiel der globale Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie im Mai auf 49,8 Punkte und damit den tiefsten Stand seit Oktober 2012 zurück. Umso länger die Schwäche anhält, desto höher ist die Gefahr, dass es zu einem Übergreifen auf den Dienstleistungssektor kommt, der wesentlich mehr zur Wertschöpfung beiträgt. Hier ist es in letzter Zeit zwar ebenfalls zu einer Eintrübung gekommen, die Werte liegen aber noch deutlich oberhalb des Schwellenwertes von 50 Punkten (Grafik 2). Heute dürften die Daten zur US-Industrieproduktion im Mittelpunkt stehen. Nachdem es im April zu einem Rückgang von 0,5 % gekommen war, rechnen wir im Mai lediglich mit einem kleinen Rebound.
Marktreaktion:
Die anhaltend schwachen Konjunkturdaten führen weiter zu hoher Nachfrage nach sicheren Rentenpapieren. 10-jährige Staatsanleihen aus Deutschland und USA notierten gestern weiter in Schlagweite zu ihren zyklischen Tiefständen.


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