EXPERTEN

13:55 | 14.01.2019
HSBC T&B – Europäische Industrie tanzt den Novemberblues

In Anbetracht der bereits veröffentlichten Daten aus den Mitgliedsländern dürfte die Industrieproduktion in der Eurozone im November einen empfindlichen Einbruch erlitten haben. Nachdem in den drei größten Volkswirtschaften Monatseinbußen von 1,3 % (Frankreich) bis 1,9 % (Deutschland) zu verzeichnen waren, rechnen wir für die gesamte Eurozone mit einem Rückgang von 1,3 % gg. Vm., so dass sich die Jahresrate von +1,2 % auf -2,1 % im November verschlechtern würde. Neben der anhaltenden Probleme in der Automobilindustrie deuten die Zahlen damit auf eine substantielle Verlangsamung der industriellen Wachstumsdynamik hin. Dies beeinträchtigt auch die Hoffnungen auf eine deutliche Erholung des BIP-Wachstums im 4. Quartal. Gestützt von einem robusten Dienstleistungssektor dürfte das BIP u. E. aber mit 0,3 % gg. Vq. immer noch etwas stärker zulegen als im 3. Quartal (0,2 %).
Marktreaktion:
Eine schwache Industrieproduktion in der Eurozone sollte aufgrund der Vorgaben aus den Mitgliedsländern an den Finanzmärkten eskomptiert sein. Daher sind keine signifikanten Kursbewegungen zu erwarten.


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