EXPERTEN

14:09 | 14.01.2019
Helaba – Marktkommentar Aktien: Ereignisreiche Woche an den Aktienmärkten

Der Aktienhandel war am Freitag von Zurückhaltung geprägt: Angesichts einer ereignisreichen Woche war dies nachvollziehbar. Die Vola, gemessen auf Basis des V-DAX ging dennoch leicht von 20,66 auf 19,84 zurück. Neben den altbekannten Themen wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China, wird in dieser Woche die Abstimmung über den Brexit-Vertrag ein zentrales Event darstellen. Darüber hinaus gilt es, die beginnende US-Quartalsberichtssaison im Auge zu behalten. Insgesamt ist davon auszugehen, dass diese einen wichtigen Test für die Märkte darstellen wird. Insbesondere gilt es, den Unternehmens-Ausblicken besonderes Augenmerk zu schenken. Während bei den Q4-Earnings für die im S&P 500 gelisteten Unternehmen mit einem Zuwachs von 14,7 Prozent gerechnet wird, soll dieser für Q1 lediglich 3,9 Prozent betragen. In dieser Woche werden die Bücher u.a. von Citigroup, J.P. Morgan Chase, Delta Air Lines, Wells Fargo, Bank of America, Alcoa, Blackrock, Goldman Sachs, U.S. Bancorp, Netflix, Amex, First Horizon und State Street geöffnet.
Charttechnik
Die Annahme, dass der DAX, innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends, nur kurze Zeit in der Lage sein würde, die obere Begrenzung des Multi Time Series Forecast-Channels (10.867) zu überwinden, scheint sich zu bewahrheiten. Nach einem vier Tage andauernden Ausflug wird der Index heute in das Band zurückkehren. Inwieweit dies auf Schlusskursbasis der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Gleichzeitig wird auch die zuletzt umkämpfte Fibonacci-Extension bei 10.874 Zählern unterschritten. Diese Entwicklungen können als nahezu idealtypisch für die bereits skizzierten Rahmenbedingungen beschrieben werden. Einmal mehr möchte ich auf die nach wie vor schlechte Strukturkonstellation bei den DAX-Werten hinweisen. Trotzt der Erholung notieren noch immer 80 Prozent der Anteilsscheine unterhalb des 200-Tagedurchschnitts, 76 Prozent weisen zudem einen negativen Mittelfristtrend auf. Alles in allem gilt es, die Risiken, insbesondere aus Sicht eines Trendfolgers, höher zu gewichten.


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